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Ein lesenswerter Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung zu den Themen Erben, Scheidung und Mediation bzw. Konfliktlösung.


Zank ums Erbe
Sohn will Scheidung des Vaters betreiben
Ein 93-Jähriger und seine junge Frau geraten in die Mühlen der Justiz, weil er ihr sein ganzes Vermögen hinterlässt.

Link zum Artikel:
http://www.sueddeutsche.de/,mucl3/muenchen/artikel/487/67420/

 

Mediationsgesetz vom Kabinett verabschiedet

Das Kabinett hat Jan11 einen von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger vorgelegten Gesetzentwurf zur Förderung der Mediation verabschiedet. "Damit wird die außergerichtliche und gerichtsinterne Streitschlichtung erstmals in Deutschland auf eine gesetzliche Grundlage gestellt - und die Streitkultur wird verbessert", sagte Leutheusser-Schnarrenberger in Berlin. Gerichtsverfahren, die viel Zeit, Geld und Nerven kosteten, könnten so vermieden werden, so die Bundesjustizministerin: "Die Mediation hat im Vergleich zu Gerichtsverfahren vor allen Dingen einen Vorteil: Einen Verlierer gibt es nicht. Eine Lösung ist nur möglich, wenn beide Streitparteien damit einverstanden sind." Künftig werde es in der Justiz mehr Eigenverantwortung geben. Leutheusser-Schnarrenberger: "Justitia wird immer noch eine Waage in der Hand halten, aber immer öfter ohne Schwert auftreten."

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